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"Wenn der Eisenvogel
fliegt und die Reitpferde auf Rädern rollen, wird der Mann aus dem
Schneeland seine Heimat verlassen müssen und die buddhistische Lehre
wird die Länder des rotwangigen Mannes erreichen."
Diese Vision Padmasambhavas, der im späten 8. Jahrhundert den Buddhismus
nach Tibet brachte, erfüllte sich 1959, als der Dalai Lama Tibet
verlasssen musste und ihm 120.000 seiner Landsleute ins Exil gefolgt sind.Der
große Volksaufstand gegen die Chinesen in Lhasa, im Zuge dessen
der Dalai Lama nach Indien flüchtete, jährt sich im März
2009 zum fünfzigsten Mal. Wie leben die Tibeter im Exil? Wie hat
sich ihre Gesellschaft in Freiheit entwickelt?
Der Tibet-Kenner Klemens Ludwig beschreibt den Werdegang der Exilgemeinde
anhand beispielhafter Schicksale aus Indien, Nepal und Europa. U. a. mit
Tempa Tsering, langjähriger Außenminister und Schwager des
Dalai Lama, Kelsang Gyaltsen, Vertreter des Dalai Lama bei der EU; Wangpo
Tethong, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Tibet.
ISBN: 978-3-485-01152-5
Seiten: 284
Buchbesprechung
in der Süddeutschen Zeitung von Rupert Neudeck
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