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Tibet
- Keine Ruhe auf dem Dach der Welt
Tibet, das lange verschlossene Land im Himalaya, erfreut sich heute großer Beachtung in der Öffentlichkeit. Viele Menschen im abendländischen Kulturkreis sind fasziniert von der buddhistischen Religion und Kultur, die das Land seit Jahrhunderten prägt. Dies Erbe ist jedoch bedroht, denn die Volksrepublik China, die Tibet 1951 völkerrechtswidrig annektiert hat, betreibt eine Politik der Unterdrückung und Assimilierung. 1,2 Mio. Menschen haben seitdem ihr Leben verloren; nahezu alle Tempel und Klöster wurden zerstört, Millionen Chinesen machen die Einheimischen zur Minderheit im eigenen Land; jeder Widerstand der Tibeter wird gewaltsam unterdrückt. Dennoch sind die Menschen weit davon entfernt, die chinesische Herrschaft zu akzeptieren.
Der Diavortrag geht diesen und ähnlichen Fragen nach. Er stellt damit ein Land und seine Menschen vor, worüber ungeachtet aller Faszination wenig konkrete Informationen bekannt sind. Zudem geht er auf die jüngste Entwicklung der chinesisch-tibetischen Beziehungen ein. |
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