Der Dalai Lama
Lesung aus einer Veröffentlichung in der Beck’schen Reihe, Frühjahr 2008

Weltweit gilt der Dalai Lama als die Verkörperung von Weisheit und Friedfertigkeit schlechthin. Tausende, manchmal Zehntausende, strömen zusammen, um seine Botschaft von Toleranz, Mitgefühl und Frieden zu hören; seine Bücher garantieren Bestseller-Auflagen, seine Fernsehauftritte Spitzen-Einschaltquoten. Sein entwaffnendes Lächeln und sein herzlichen Lachen wirken ansteckend. Nie erscheint er müde oder abgespannt, und ungeachtet der Zerstörung der tibetischen Kultur durch die Volksrepublik China hat er seinen Optimismus nicht verloren.

In Deutschland wird er eine jüngsten Spiegel-Umfrage zufolge sogar höher geschätzt als der deutsche Papst Benedikt XVI.

Dennoch ist der Mensch hinter der Rolle wenig bekannt. Ist der Mann, der von sich sagt, er sei ein einfacher buddhistischer Mönch, wirklich so geduldig und sanftmütig? Was sind seine Hobbys, wenn er überhaupt welche hat? Wie ist er, wenn er nicht im Rampenlicht steht?

Und wie sieht er seine politische Rolle als Oberhaupt eines kleines Volkes, das von einer Großmacht annektiert und an den Rand der Vernichtung gedrängt wurde?

Diese und ähnliche Fragen beantwortet eine Biografie von Klemens Ludwig, in der nichts fehlt:
Sie stellt den historischen Werdegang seines Amtes dar,
Sie informiert über die politische und religiöse Rolle des 14. Dalai Lama sowie über die Konsequenzen seines strikt gewaltfreien Weges für die Tibeter
Sie analysiert seine weltweite Popularität
Sie gibt dem Menschen hinter dem Amt ein Gesicht.